Schöner Abend im Osten Dortmunds

Wir haben mittlerweile schon an einem guten Dutzend verschiedener Orte in Dortmund gespielt. Am Freitag (21. März) zog es uns ganz in den Osten der Stadt, genauer gesagt in die Kneipe „Alter Hellweg“ nach Dortmund-Wickede. Für einen noch volleren Klang hat uns diesmal wieder der großartige Manuel Tesch an der Gitarre unterstützt. Wir können gar nicht oft genug danke sagen!

Im Alten Hellweg treffen ganz verschiedene Formen der Geselligkeit aufeinander. Im Hauptraum kommen regelmäßig Menschen aus der Nachbarschaft zusammen und genießen das ein oder andere kühle Getränk. Wer möchte, kann aber auch ein paar Dartpfeile werfen. Während unseres Aufbaus wurde im Keller gekegelt. Leider konnten wir diesmal nicht die Kugeln fliegen lassen, nehmen uns das aber für die Zukunft fest vor.

Unser Konzert wurde von gut gelaunten Zuhörenden aufmerksam verfolgt. Der Humor kam natürlich auch nicht zu kurz: die Instrumentalisten irritierten unseren Sänger, weil sie Großteils nicht wie sonst schnell den nächsten Titel angespielt haben, während er geredet hat, sondern brav abgewartet wurde. Außerdem kam ans Licht, wie wir in letzter Zeit über neue Songs entscheiden: Raphael schlägt etwas vor, Kevin gibt seinen Segen und fertig. Thomas Bach, dessen Amtszeit als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees erst vor Kurzem zu Ende ging, hätte da sicher seine Freude dran. Es gab auch spontan eingebaute Melodien zu hören, bei denen das Publikum kräftig mitgesungen hat. Zumindest so lange, bis es daran erinnert wurde, dass es sich dabei um eine ehemalige Torhymne des FC Schalke handelte.

Am Ende eines dreistündigen Auftritts behauptete so mancher im Publikum, dass wir die beste Band gewesen seien, die jemals dort gespielt hat. Uns war es ebenfalls eine große Freude. Das lag auch an Barbara und Heiko und ihrem tollen Service. Kaum war ein Getränk leer, stand ganz automatisch schon das Nächste bereit. Danke euch beiden, der nächste Besuch im „Alten Hellweg“ ist schon vereinbart und erscheint bald in unserer Terminübersicht.

Langsam wieder Fahrt aufnehmen

Die ersten drei Auftritte des neuen Jahres sind Geschichte. Leider immer noch ohne Nachfolge an der Gitarre, aber nach fast fünf Monaten Pause konnte der verbliebene Bandkern mal wieder gemeinsam Bühnenluft schnuppern und das tat ausgesprochen gut.

Zunächst ging es in Trio-Besetzung zu einer privaten Veranstaltung an die TU Dortmund. Am 18. Februar wurde dort das interdisziplinäre Forschungszentrum „Agile PAIR“ eröffnet. Hier haben wir für ein wenig musikalische Untermalung gesorgt, eine Zugabe etwa 30 Minuten nach dem offiziellen Veranstaltungsende inklusive. Bei den verschiedenen wissenschaftlichen Vorträgen lauschte auch so manches Bandmitglied, das zukünftig selbst den Beruf des Lehrers ausüben möchte, aufmerksam. Unter den feierlichen Reden war unter anderem ein Video-Grußwort der NRW-Kultusministerin.

Drei Tage später folgte dann das Kontrastprogramm: es gab ein Wiedersehen mit dem „Thomas Mulvany’s Irish Pub“ in Marl. Diesmal unterstützte uns wieder Manuel Tesch an der Gitarre. Für ihn war es kein Problem, auch ohne vorherige Probe zwei neue Titel vorzubereiten, die wir dann entsprechend eingebaut haben. Es war ein spaßiger Abend, der wie in Marl gewohnt erst nach Mitternacht endete. Man munkelt, dass ein Teil von uns noch gegen 03:00 Uhr einen späten Snack in der Dortmunder Innenstadt eingenommen hat.

Für den 1. März war dann ein Auftritt zu dritt im „Haus Rode“ in Dortmund vereinbart. Schon vor fast anderthalb Jahren war dieser Termin vereinbart worden, so voll ist der Veranstaltungskalender dieser Kultureinrichtung. Deshalb freut es uns besonders, dass wir immer wieder kommen dürfen. An diesem Tag feierte übrigens auch unser Keyboarder Florian, der als einziger von Trials of Life noch kein Konzert verpasst hat, seinen Geburtstag. Entsprechend viele bekannte Gesichter waren im Publikum, das natürlich ein „Happy Birthday“ anstimmte.

Außerdem hatte sich unser Dauerbrenner an den Tasten gewünscht, das wir einen Überraschungs-Song für ihn vorbereiten. Kurzerhand wurden es dann zwei, die er letztlich souverän umgesetzt hat. Ganz besonders war die Atmosphäre an diesem Abend auch, weil alle Anwesenden unglaublich aufmerksam zuhörten. Auch ruhigere Titel wurden mit viel Beifall bedacht und bei den mehr oder weniger kreativen Wortbeiträgen zwischendurch konnte man fast die berühmte Stecknadel fallen hören. Ein Genuss für uns Musiker, ein Wiedersehen im Herbst 2026 ist bereits vereinbart.